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Cirque Du Soleil

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Cirque Du Soleil

Schon früh verdingt sich der Kanadier Guy Laliberté in seiner Heimat Baie-Saint-Paul in der Provinz Québec als Straßenkünstler und Feuerschlucker. Mit 16 Jahren hat er genug Geld gesammelt, um sich ein Ticket nach London zu kaufen.

"Ich kam dort an mit 50 Dollar in der Tasche und schlief in der ersten Nacht auf einer Parkbank", wird er sich später erinnern. "Nach einer Weile konnte ich mir ein eigenes Zimmer leisten, mit Blick auf diese Bank." Mit Zirkus kann man auf der Straße Geld verdienen, ist die Erkenntnis dieser Zeit. Und mit mehr Zirkus noch mehr Geld.

Den Zirkus neu erfinden

Laliberté geht es allerdings vor allem um Poesie. Zurück in Kanada, schließt er sich 1979 zunächst der Stelzenläufergruppe "Les Echassiers De Baie-Saint-Paul" an. Drei Jahre später gründet er mit einer Gruppe von Schauspielern, Gauklern, Feuerschluckern, Musikern und Stelzenläufern ein eigenes Straßentheater. 1984 erhält er den Auftrag, eine Show zur 450-Jahr-Feier Kanadas auszurichten.

Am 16. Juni 1984 gründet Laliberté mit seinen Partnern Gilles Ste-Croix und Daniel Gauthier den "Cirque du Soleil", den Zirkus der Sonne. Gesponsort von der kanadischen Regierung, tourt die Truppe fortan quer durchs Land und begeistert ihr Publikum.

Aber Laliberté will mehr: Er will mit Zirkuskunst die Welt erobern. Hierfür entwickelt er eine Show, die mit ihrer vollendeten Akrobatik und Clownerie zwar noch in der Tradition verankert ist, zugleich aber mit ihren phantasievollen Kostümen, einer zauberhaften Musik und unglaublichen Lichteffekten in einer Rahmenhandlung neue Maßstäbe setzt. Ihr Titel "Le Cirque Réinventé – Zirkus neu erfinden" ist dabei Programm.

 

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